Woher ich komme und wohin ich möchte:

 

Als Diplompädagogin durfte ich in vielen pädagogischen Feldern Erfahrungen machen. Ursprünglich war ich in der Heilpädagogik mit Kindern und Jugendlichen tätig, habe dann in der Familienbildung gearbeitet und später, durch meine eigenen drei Kinder, die frühkindliche Bildung in Kindertagesstätten für mich entdeckt.

 

Dabei hat mich meine Zusatzausbildung zur Planungsmoderatorin und Organisationsberaterin geprägt. Zielorientiert Projekte zu entwickeln wurde durch prozessorientiertes Begleiten von Entwicklungen im Qualitätsmanagement ergänzt. Prozesse wahrzunehmen und zu unterstützen und dabei die Ziele des gemeinsamen Handelns im Blick zu behalten bestimmt meine Grundhaltung.

Innerlich bin ich immer Heilpädagogin geblieben. Inklusion, die jetzt in den Fokus der gesamten Pädagogik und Bildungspolitik gerückt ist, ist für mich die Einstellung und Handlungsweise, die in der Gesellschaft ankommen muss. Und sie beschränkt sich eben nicht nur auf Menschen mit Behinderungen, sondern bezieht sich auf alle von uns.

 

Eine meiner hilfreichsten Stärken im Umgang mit den verschiedenen Menschen und Gruppen mit denen ich arbeite ist meine Geduld im Umgang mit Ihnen. Meine Fähigkeit mich auf Menschen aller Art einzustellen, um sie dort abzuholen wo sie stehen oder auch mich abholen zu lassen, öffnet mir den Zugang zu ihnen.

Ich bin kreativ und begeisterungsfähig, so dass ich mich gern in neue Zusammenhänge und Systeme hineindenke und Potentiale erkenne. Es gelingt mir dabei Fragestellungen und Ansätze auf den Punkt zu bringen und klar zu formulieren.

 

Jeder Neubeginn und jede Veränderung bedeutet zu wissen wohin der Weg gehen soll und dann einen Schritt nach dem nächsten zu gehen. Auf diesem Weg ergeben sich Situationen, die ein Innehalten erfordern, um zurück zu blicken und vielleicht zu erkennen, dass das Ziel sich verändert hat.

 

‚Alle Menschen sind gleich und jeder Mensch ist besonders‘ ist für viele von uns ein pädagogischer Leitsatz.  Die Grundhaltung, die wir Menschen entwickeln, mit der wir anderen Menschen begegnen, wird den Wandel der Gesellschaften auf dieser Welt aufeinander zu bestimmen. Als Pädagogen wirken wir besonders auf die kommenden Generationen und ihre Familien ein, deshalb tragen wir hier eine entscheidende Verantwortung.

Was mich persönlich ausmacht

 

Was mich von Kindesbeinen an immer wieder fasziniert ist die Natur mit der ihr eigenen Ordnung der Welt, immer in Entwicklung und Wachstum. Dass aus einem winzigen Kern, den wir in einer Frucht, die wir essen, wenn er die für ihn richtigen Bedingungen findet, ein neuer Baum entsteht, der blüht und Früchte trägt, deren Kerne wieder zu neuen Bäumen auswachsen können … Die Prozesse, die dazu nötig sind und der Kreislauf in dem sich alles wiederholt und doch jedes Mal neu ist, das bezaubert mich und weckt meine Neugierde.

 

Und ist es in unserem menschlichen Leben nicht ganz genauso? Welche Impulse nehmen wir wann am besten an? Wovon werden unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit mit uns selbst und unseren Mitmenschen beeinflusst. Was bringt uns dazu über uns selbst und unser Verhalten nachzudenken? Welchen Rahmen und welche Bedingungen brauchen wir dafür? Wie wirken wir auf unsere Kinder ein, damit sie ihre Persönlichkeit entfalten? Womit ich wieder mitten in der Pädagogik gelandet bin!

 

Meinen Eltern verdanke ich den schönen Vornamen ‚Janne‘, als Zeichen meiner ostfriesischen und heidjerischen Herkunft. Während meiner Studienzeit kam ich intensiver mit einer Reihe Menschen in Kontakt, die aus islamisch geprägten Kulturen stammten. In Gesprächen mit ihnen waren auch die verschiedenen Religionen immer wieder Thema. Manches vertiefte ich in Seminaren zu ‚Interkultureller Pädagogik‘ und in der privaten Lektüre. Im Islam fand ich nach und nach die Antworten auf Fragen zu Glaubensinhalten und Lebensführung, die mich schon seit dem Konfirmandenunterricht beschäftigt hatten. Ein paar Jahre nach meiner Heirat mit meinem arabisch-muslimischen Ehemann, entschied ich mich – ohne sein Wissen und ohne von ihm dazu gedrängt worden zu sein  – zum Islam zu konvertieren. Seitdem begleitet mich der von mir selbst gewählte muslimische Vorname ‚Amna‘.

 

Wenn ich nicht arbeite, dann genieße ich das Zusammensein mit meiner Familie. Sie ist für mich der Anker in meinem Leben. So wie es Beruf, Schule und Freizeitaktivitäten zulassen, nehmen wir uns die Zeit für einander. Das gemeinsame Abendessen ist eines unserer festen Rituale bei dem wir uns über unsere Erlebnisse des Tages austauschen, an Geschichten aus unserem Leben erinnern oder Pläne schmieden. Sind Freunde zu Besuch fahren wir gern zum Eis essen mit der Fähre auf eine Elbinsel oder besuchen den Schmetterlingspark oder spazieren lange durch Wald und Feld.