Prozesse


 Prozesse sind Abläufe, die wir gestalten, um daraus ‚Werte zu schöpfen‘ indem wir vorwärts gehen. Wir setzen uns inhaltliche Schwerpunkte von denen wir uns leiten lassen. Wir formulieren (Etappen-)Ziele, zu denen wir uns hin bewegen wollen. Wir überlegen uns Maßnahmen, die den Rahmen für nachhaltige Veränderungen bilden. Und manchmal läuft der Prozess in eine andere Richtung als erwartet.


Um Prozesse vorbereiten und umsetzen zu können braucht es Offenheit für Reflexion des Bisherigen, die Bereitschaft unsere Gewohnheiten umzustellen und neue Wege zu erproben.


Kitas und Tagespflege sind Bildungs-Einrichtungen

Kitas und Tagespflege sind als Bildungsinstitutionen organisiert. Fachkräfte gestalten in Teams und Netzwerken Orte der Begegnung, Bildung und Betreuung. Die aktive Teilhabe / Partizipation der Kinder und ihrer Familie an der Gestaltung des Alltags leitet zunehmend die pädagogische Praxis.

 

Daraus ergeben sich veränderte Anforderungen an die professionellen Kompetenzen der pädagogischen Fachkräfte. Dialog, Austausch und Reflexion sind auf allen Ebenen Grundlage für eine Verständigung über gemeinsame Haltungen, Werte, Strategien und Strukturen im Verlauf der Zusammen-Arbeit.

 

Wer hat welche Funktionen und Aufgaben? In welchen Rollen sprechen wir miteinander? Welches Verhalten wird von uns erwartet? Welche Regeln und Absprachen sind vereinbart? Die Antworten sind zumeist in der ungeschriebenen Kultur der Einrichtung zu finden. Gewohnheiten und Rituale geben Sicherheit.

 

Diese Fragen sind zu klären in der Weiter-Entwicklung von Konzepten, Programmen, Projekten und Weiter-Bildung. Je mehr es gelingt alle Beteiligten in Prozesse einzubeziehen, desto wirksamer können Ziele zusammen umgesetzt werden.

 

"Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten können die Welt verändern"

Quelle unbekannt, aus einer afrikanischen Region


Prozesse gestalten

Dialog, Austausch und Reflexion sind auf allen Ebenen Grundlage für eine Verständigung über gemeinsame Haltungen, Werte, Strategien und Strukturen im Verlauf der Zusammen-Arbeit.

 

Wer hat welche Funktionen und Aufgaben? In welchen Rollen sprechen wir miteinander? Welches Verhalten wird von uns erwartet? Welche Regeln und Absprachen sind vereinbart? Die Antworten sind zumeist in der ungeschriebenen Kultur der Einrichtung zu finden. Gewohnheiten und Rituale geben Sicherheit.

 

Diese Fragen sind zu klären in der Weiter-Entwicklung von Konzep

ten, Programmen, Projekten und Weiter-Bildung. Je mehr es gelingt alle Beteiligten in Prozesse einzubeziehen, desto wirksamer können Ziele zusammen umgesetzt werden.



Nachhaltigkeit statt 'Tropfen auf dem heißen Stein'

Um nachhaltige Entwicklungen zu erreichen gilt es die (Fort-)Schritte zu beobachten, zu begleiten und Impulse einzubringen. Gemeinsam mit den Beteiligten sind die Ausgangslagen zu erfassen und die Bedingungen zu bestimmen, die die Prozesse beeinflussen. Ziele sind zu vereinbaren und Maßnahmen zu beschließen, wie diese zu verwirklichen sind. Die Präsentation und Evaluation der Ergebnisse bildet Abschluss einer Phase und stellt den Beginn der nächsten dar. Damit werden die Verstetigung sich bewährender Aktivitäten und die Weiterentwicklung der gemeinsam gesetzten Schwerpunkte gesichert und dokumentiert.

 

Zu den Aufgaben der Akteur*innen, je nach Kontext und ob sie eigenständig, als Tandem, als Mittler, als Träger oder als Leitung unterwegs sind: informieren, vermitteln, kollegial und/oder fachlich beraten, unterstützen, sich widmen, organisieren, beobachten, reflektieren, Rahmen schaffen, auswerten und vielfach anderes.



Meine Fortbildungsangebote

Rollen im Prozess

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Qualitätsprozesse als Team gestalten

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